Eine alte Idee – heute ein innovatives Personalentwicklungskonzept
Der Begriff „Mentoring“ entspringt der griechischen Mythologie. Der Sage nach beauftragte Odysseus, als er für lange Zeit in den Trojanischen Krieg zog, seinen Vertrauten namens Mentor, seinen Sohn Telemachos während seiner Abwesenheit zu erziehen und ihm als erfahrener Freund und wohlwollender Berater zur Seite zu stehen.
Unter Mentoring verstehen wir heute das Prinzip, dass eine erfolgreiche Führungsperson Erfahrung und Wissen an eine andere, meist jüngere, karriereorientierte Person weitergibt und diese ein Stück auf ihrem Lebens- und Karriereweg begleitet. Mentor/Mentorin und Mentee stehen in einer hierarchiefreien Beziehung zueinander.
Es ist ein Personalentwicklungskonzept für unterschiedliche Zielgruppen. Inhaltlich geht es gezielt darum,
- die informellen und impliziten Regeln des jeweiligen Unternehmens zu vermitteln,
- in bestehende Netzwerke einzuführen,
- praktische Tipps für das Erreichen beruflicher Ziele zu geben,
- langfristig firmeninterne Karrieren zu fördern und so die Mentees an die jeweilige Unternehmung zu binden.
Wir leiten aktuell ein großes Cross-Mentoring-Programm mit 18 teilnehmenden Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe. ‚PePon – Personalpotenziale nutzen!’ ist ein vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW initiiertes und gefördertes Projekt. PePon verfolgt das Ziel, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Potenziale weiblicher Nachwuchskräfte im Unternehmen zu erkennen, zu fördern und zu nutzen.
Informationen zur PePon finden Sie im Internet unter:
www.pepon-mentoring.de